Pfadfinder im Harz, in Westernohe und in Frankreich
Von einigen der vielen Aktivitäten veröffentlichten die Pfadfinder auf der ersten Homepage des Stammes kurze Berichte über ihre Fahrten. Leider sind im Archiv keine Fotos dieser Aktivitäten.
Schneewochenende in St. Andreasberg
(Wofa in Januar 2003)
1. Tag:
Wir sind sofort nach dem gemeinsamen Einkauf nach St. Andreasberg gefahren und da erst mal nicht den vereisten Berg hochgekommen.
So mussten wir also alle Sachen den Berg hochschleppen, welcher schneebedeckt weiß im Tal lag und auf dem mitten drauf ganz weit oben ein Pfarrheim steht.
Dort machten wir es uns erst mal im Keller auf einem Riesenhaufen Matratzen gemütlich! Manche wollten aber doch lieber in den dortigen Hochbetten schlafen.
Nach der abendlichen Lasagne rodelten wir die halbe Nacht durch und gingen irgendwann total verfroren und voller Eiszapfen schlafen.
2. Tag:
An diesem Morgen wachten wir etwas später auf. Wir machten uns erst mal zum Frühstück und dann den ganzen Tag lang lecker Rotbuschtee mit Karamell, Honig, Milch und Zucker.
Dann gab es die Ideenfindung für unser Sommerlager. Unsere Leiter entführten uns in die „DPSG SoLa-Forschungslaboratorien“ und dank des „Schlafsacktestzentrums“,
des „geheimen Reiseprotokolldruiden“ und des „Wünsch-dir-was Raumes“ war im Nullkommanix klar: Wir wollen nach Frankreich unbedingt!
Und zwar nach Marseille ins Waldbrandschutzprojekt, um vierzehn Tage lang mit den französischen Pfadfindern zusammen was Nützliches zu tun.
Nach dieser Kopfarbeit zogen wir los, um unser berühmtes Schmugglerspiel zu spielen. Dann ging es zurück in die Pfarrei und wir machten lecker Fondue,
wobei wir die Küche neben der Blaskapelle benutzen mussten, weil in der anderen Küche der Herd defekt war. LEIDER!
Abends rodelten wir erst mal wieder, bis das die Schwarte krachte, sorry Roland! Dann ging es zum Acitvity und Siedler spielen in den Pfarrsaal und viel, viel später dann schlafen.
3. Tag:
Am Abfahrtstag gingen wir viel zu früh morgens in die Messe. Dann stopften wir all unsere Klamotten wieder in unsere Taschen, der Kram wurde dann den Berg runtergeschleppt.
Und während einige putzten, hatten andere große Mühe alles, wieder in den Bully zu zwängen. Und irgendwann ging es dann wieder in Richtung Göttingen auf die Piste.
Das Wochenende in St. Andreasberg fand vom 10.01. bis 12.01.2003 statt. Als Leiter waren Roland Paarz und Frank Niwar dabei.
Pfingsten in Westernohe
1. Tag:
Anreise:
Wir fuhren mit dem Bus nachmittags los und kamen gegen Abend in Westernohe an, wo wir die beiden Kohten aufbauten. Dann aßen wir bis spät in die Nacht zu Abend und fielen in die Schlafsäcke.
2. Tag:
Wir standen recht spät auf. Nach dem Frühstück haben wir uns einen Tisch, eine Kochstelle und ein Sonnensegel gewerkelt.
Weil wir jetzt schon die ersten Sonnenbrände hatten, sind wir in die Krombachtalsperre zum Abkühlen gegangen. Dort war es nicht nur kühler, sondern vielmehr gewittrig und verdammt windig.
Der Bademeister hat uns darum zum Fußball gucken eingeladen. Etwas später, als wir wieder auf dem Lagerplatz waren und unseren Hackysack erfolgreich gegen die Schwerkraft verteidigt hatten,
sind unsere Mädels von einer vorbeikommenden Kutsche mitgenommen worden. Die sind bald wiedergekommen und haben die Jungs schnell zu einem Konzert abgeholt.
Ach ja, zwischendurch gab es noch Mittag- und Abendessen. Und dann gab es nur noch das Bett, weils schon wieder so spät war.
3. Tag:
Wir standen so gegen 8 Uhr auf und nach ausreichend Morgenhygiene und Frühstück ging es zum Gottesdienst in die Arena. Der wurde von einem Pfadfindergospelchor aus Afrika begleitet.
Nach der Messe sind wir direkt zum nächsten Weltrekord aufgebrochen: Es sollte die größte Menschenlilie fotografiert werden, das hat auch funktioniert: über 1000 Pfadfinder in einer Lilie!
Es gab da auch noch einen kleinen Basar, über den wir spazierten. Nach diesem Vormittag waren wir voller Tatendrang, was unser eigenes Sola anging.
Und so schrieben wir unsere besten Rezepte, unsere besten Ideen und die tollsten Spiele in eine große Kartei, die mit ins Sola kommen sollte.
Dann gab es schon mal wieder ein Gewittersturm, nach dem wir ganz toll im Matsch Frisbee spielen konnten. Am Abend gab es Reispfanne und dann zog es die Mädels ans Feuer im Nachbarcamp,
wo sie bis in den Morgen hinein mit den dortigen Rovern rumhangen. Die Jungs waren zu müde, um irgendwas zu machen und schliefen nach einer langen Diskussion,
ob sie nicht auch ans Nachbarfeuer gehen sollten, ein.
4. Tag:
Heute hieß es schon wieder Abschied nehmen. Die Sonne blinzelte über den Berg und trocknete noch alle nassen Zeltplanen.
Vor dem nächsten Gewitter waren wir auch schon gewaschen, hatten gefrühstückt, gepackt, Platzkosten beglichen, Mittag gegessen und sind abgefahren!
Tja, Westernohe war mal wieder eine Reise wert und nächstes Jahr wollen wir wieder hin!
Das war übrigens ein einstimmiger Beschluss!
Das Wochenende in Westernohe fand vom 06. bis 07.06.2003 statt. Als Leiter waren Charlotte Kirmse, Roland Paarz und Frank Niwar dabei.
Sommerlager 2003
Der ganze Solabericht war viel zu lang, sodass ich erst mal nur ein paar Dinge eingetippt habe. Der ganze Text kommt bald.
Das letzte Sommerlager verbrachten wir in Frankreich auf einem Platz der Scout de France. Wir waren in einem Vorort von Marseille in einem Projekt zum Schutz des Waldes,
der dort viel zu häufig brennt und dringend mehr Aufmerksamkeit braucht. 14 Tage arbeiteten wir mit den französischen Pfadfindern und der dortigen Feuerwehr zusammen.
Unser direkter Partnertrupp war aus Apt und den nehmen wir dieses Jahr mit zu „green wave“. Im Camp waren nicht nur Franzosen, sondern auch belgische Pfadfinder.
In der Zeit, in der wir nicht auf den Wald aufpassten, haben wir uns Marseille, das Meer, die Nachbarcamps, die tolle Küste uns noch so manches mehr angesehen.
...to be continued...
Das Sommerlager der Pfadfinder in Marseille mit Waldbrandverhütungseinsatz fand vom 12. bis 27.07.2003 statt. Als Leiter waren Charlotte Kirmse, Roland Paarz und Frank Niwar dabei. Der obige Bericht wurde scheinbar erst 2004 (im „ green wave“-Jahr) geschrieben und anders als angekündigt nie ergänzt.